Eutonie und Souveränität – wie Sie wirklich im Raum präsent sind
Eine Mittelspannung aufzubauen aufrecht zu erhalten, bedeutet, die gleiche Haltung beim Zuhören zu haben, wie beim Sprechen.
Es geht darum, Übersprunghandlungen vermeiden und auf neue Situationen verbal reagieren zu können. Ohne Füllwlrter.
Viele Führungskräfte sind entweder zu angespannt (wirken aggressiv, nervös) oder zu entspannt (wirken desinteressiert, passiv).
Eutonie – die „Wohlspannung“ – ist die anspruchsvolle Gtundidee.
- Aufrechte, aber nicht starre Haltung
- Ruhige, aber nicht schlaffe Muskulatur
- Wacher Blick, aber nicht starr
- Fließende Bewegungen ohne Hektik
Menschen mit guter Eutonie strahlen Ruhe und Kompetenz aus. Sie sind präsent, ohne zu dominieren. Sie führen, ohne zu drängen.
In meinen Seminaren trainieren Sie diese Fähigkeit praktisch – i mittels kleiner Übungen, Theoriebetrachtung, Präsentationen und wohlwollendem Feedback.
Der erschlaffte Körper

In dieser Position fehlt der innere Halt.
Dieser sollte dorsal auf der Höhe des vierten Lumbalwirbels
angesiedelt sein. Wenn diese Kraft fehlt, ist der Mensch nicht im
Vollbesitz seiner Kräfte. Erkennbar und offensichtlich ist dieser Zustand
an einer runden, eingefallenen Stellung der Wirbelsäule.
Der verspannte Körper

Man spricht in diesem Fall von einer Willkürhaltung.
Der Mensch verlässt seine natürliche Position und
strengt sich an, weil er ein Ziel erreichen will.
Dafür verzichtet er auf seine eigentliche Individualität.
Er ist über das wohltuende Maß hinaus gespannt.
Erkennbar ist dieser Zustand an einem Hohlkreuz
und an Schultern, die hochgezogen und etwas nach vorne
geschoben sind.
Souveränität und Ausstrahlung: der Körper ist in Balance

Der Mittelpunkt dieser Mittelspannung
liegt zwischen Bauchnabel und Symphyse.
Er wird auch mit dem Namen Hara bezeichnet.
Durch einen aktiven Atem entsteht ein freies Gleichgewicht,
das die Wirbelsäule entlastet und zu einer Integration
der persönlichen Kräfte führt.
Die Aufrichtung ist gerade nach oben gerichtet, verbunden
mit einem Gespür für vorne und hinten.
Fazit: Vermeiden Sie den ständigen Wechsel zwischen einer schlaffen und einer angespannten Haltung. Dieser ist Zeichen mangelnder Souveränität. . Er führt zu einer Irritation bei Ihren Zuhörern und bewirkt Übersprunghandlungen:
Das Berühren des Gesichts, Räuspern, das Einfügen von Füllwörtern, fließende Bewegung und Schließen der Augen.